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 | Urkunden |
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Beschreibung der Urkunde
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Die Verleihungsurkunden (Decrete) wurden als Doppelblatt in der Größe von ca. 35 x 22 cm bis 1911 in einer grünen Mappe
(Größe 23 x 35,5 cm) ausgegeben. Nur die Vorderseite der Urkunde ist beschriftet.
Von oben nach unten auf der Urkunde befindet sich folgendes:
-Im oberen Teil der Urkunde befindet sich der Name des Königs
. Wir (Name des Regenten), von Gottes Gnaden König von Sachsen etc. Etc. Etc. haben uns bewogen gefunden,...
-Danach folgt der Tittel, Beruf und der Name
des Beliehenden. Bei Zivilpersonen wurde neben dem Namen der Beruf auch der Wohnort angeeben. Bei Militärpersonen, der Dienstgrad, Dienststellung und Einheit.
-In nächsten Abschnitt findet man die Klassenbezeichnung
des Orden. Bis ca.1900 wurde dieser Bereich handschriftlich ausgefüllt.
-Danach folgt: "zu dessen Urkund ist das gegenwärtige Decret
ausgefertigt, von Uns eigenhändig unterzeichnet und mit Unserem königlichen Siegel versehen worden."
-Danach folgt das Verleihungsdatum.
-Das sogenannte Blindprägesiegel
(Siegel des Königs) befindet sich in der unteren linken Ecke der Urkunde. Es besteht aus einem sächsischen Wappen und hat einen Durchmesser zwischen 69 und 76 mm.
-Unterschriften: Die obere Unterschrift
ist die des jeweiligen Königs. Danach folgt die des Ordenskanzler, die untere Unterschrift ist vom jeweiligen Ordensekretär. Die Verleihungsdecrete wurden bis zum Jahre 1907 durch den König persönlich unterzeichnet. Ist die Unterschrift des Königs ein Faksimilestempel, besteht die Unterschrift des Ordenskanzler und die des Ordensekretär auch aus einen Fasimilestempel.
-In der unteren linken unteren Ecke befand sich bis ca.1893 folgender Text: „Decret über die Verleihung
", handgeschrieben die Ordensklasse , Tittel und Name. Bis ca. 1900 wird nur noch das Wort „Decret
" verwendet.
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